Ein Fotoshooting ist ein besonderes Erlebnis. Wir planen das Licht, suchen die Location aus und besprechen die Posen. Doch es gibt einen Faktor, den viele unterschätzen, der aber über „Wow!“ oder „Oje…“ entscheidet: Dein Outfit.
Klar, ich beherrsche Photoshop. Aber glaub mir, es ist für uns beide besser, wenn wir die Zeit in kreative Bearbeitung stecken, statt virtuelle Fusselrollen zu spielen oder Knöpfe digital anzunähen. Damit du dich bei deinem Shooting bei hammerfoto.at von deiner besten Seite zeigst, hier mein Guide zur Kleidungswahl.
1. Sauberkeit ist die halbe Miete
Es klingt fast zu simpel, um wahr zu sein: Bitte achte darauf, dass deine Kleidung sauber ist. Die hochauflösenden Sensoren meiner Kameras fangen jedes Detail ein. Der kleine Kaffeefleck vom Frühstück oder die Haare von deiner Katze Luna? Die Kamera sieht sie alle.
Bügeleisen verwenden: Falten, die durch das Liegen im Wäschekorb entstehen, lassen sich nur schwer wegretuschieren, ohne dass es unnatürlich aussieht.
Fusselrolle einpacken: Besonders bei dunklen Stoffen wirkt jedes Staubkorn wie ein kleiner Fremdkörper im Bild.
2. Die Passform: Bequem, aber passend
„Das ziehe ich nur für das Foto kurz an“ – ein Satz, der oft nach hinten losgeht. Kleidung, die zu eng ist, wirft unschöne Falten oder schneidet ein. Kleidung, die zu weit ist, lässt dich auf Fotos oft formlos wirken.
Wähle Outfits, in denen du dich wirklich wohlfühlst. Wenn du dich ständig zurechtzupfen musst, sieht man das deinem Gesichtsausdruck an. Ein gut sitzender Blazer oder ein passendes Kleid geben dir sofort eine selbstbewusstere Ausstrahlung.
3. Die Farbwahl und Muster
Weniger ist oft mehr. Große Logos, wilde Muster oder extrem knallige Neonfarben lenken von dem Wichtigsten ab: Dir.
Zeitlose Klassiker: Uni-Farben, Erdtöne oder dezente Pastellfarben funktionieren fast immer.
Abstimmung: Wenn ihr als Paar oder Gruppe kommt, stimmt eure Farben aufeinander ab, ohne im Partnerlook (alle exakt das gleiche weiße T-Shirt) zu erscheinen. Ein harmonisches Farbschema wirkt Wunder.
4. Details, die den Unterschied machen
Oft sind es die Kleinigkeiten, die das Gesamtbild stören. Bitte achte kurz vor dem Shooting auf:
Unterwäsche: Sie sollte unter der Kleidung unsichtbar sein (keine dunklen Farben unter weißen Stoffen, keine abstehenden Träger).
Socken: Wenn wir Ganzkörperaufnahmen machen, fallen die alten Sportsocken zum Anzug garantiert auf.
Brillen: Wenn du Brillenträger bist, putze die Gläser vorher gründlich. Spiegelungen können wir meistens managen, aber Schlieren sind tückisch.
Warum das alles wichtig ist?
Ich möchte dir Bilder liefern, die authentisch und hochwertig sind. Jede Minute, die ich nicht damit verbringen muss, Flecken zu entfernen oder Kleidung „passend zu machen“, fließt direkt in den Look, die Lichtstimmung und die Ästhetik deiner Fotos.
Fazit: Bereite dein Outfit so vor, als würdest du zu deinem wichtigsten Termin des Jahres gehen. Denn genau diese Wertschätzung sieht man am Ende auf jedem einzelnen Bild.
















