15 Tipps für professionelle Bewerbungsfotos

Professionelle Bewerbungsfotos sind zwar nicht mehr Pflicht bei Bewerbungen, empfehlenswert bleiben sie aber trotzdem, denn sie verschaffen deinen künftigen Arbeitgeber einen 1. Eindruck, der sehr oft den Unterschied zwischen Zu- und Absage ausmachen kann. In diesen Blog möchte ich dir zeigen, worauf es bei guten professionellen Bewerbungsfotos ankommt.

Warum Professionelle Bewerbungsfotos bei Bewerbungen?

Du weißt auch gern mit wem du es zu tun hast, wenn dich wer auf Social Media anschreibt oder wenn dich wer anruft? Genauso geht es Personalchefs in Unternehmen. Zwar dürften in der Theorie Bewerbungen ohne entsprechenden Bewerbungsbild nicht benachteiligt werden, Bewerbungen mit Foto bekommen aber eine menschliche Komponente mit, die man nicht so ohne weiteres unterschätzen darf. Du kannst ruhig davon ausgehen, dass sich auch andere um denselben Job bewerben, mit einen gut umgesetzte Bewerbungsfoto hast du aber oft gleich die Sympathie auf deiner Seite und hebst dich von Mitbewerbern positiv ab.

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Merkmale guter professionellen Bewerbungsfotos

Damit du gute Bewerbungsfotos einschätzen kannst, solltest du wissen, worauf es ankommt:

  • Kleidung: Das Outfit sollte zum Job passen, für den du dich bewirbst. Trägst du in deinen künftigen Job einen Anzug, sollte das auch auf dem Bewerbungsfoto der Fall sein. Im Idealfall hast du 2 Outfits beim Fototermin.
  • Frisur: Deine Haare sollten bei professionellen Bewerbungsfotos nicht dein Gesicht verdecken oder ungepflegt wirken. Nimm am besten eine Bürste zum Fototermin mit.
  • Bildausschnitt: Dein Gesicht steht im Vordergrund, ein Teil der Schultern darf auch noch mit aufs Foto und der Kopf darf leicht angeschnitten sein. Letzteres wirkt jedoch nur gut, wenn es gut fotografiert wurde.
  • Schmuck/MakeUp: Allzu aufdringlicher Schmuck ist auf Bewerbungsfotos ein NoGo. Das gilt für übergroße Halsketten und auch für Piercings. Das MakeUp sollte dezent sein. (wenn du mit MakeUp auf Kriegsfuß bist, dann kannst du bei mir eine Visagistin dazubuchen.
  • Gesichtsausdruck: Das berühmte „Gewinner-Lächeln“ ist ein Wunschausdruck bei professionelle Bewerbungsfotos. Verrenke dabei aber nicht die Mundwinkel oder erzwinge ein Lächeln. Bei mir läuft das so ab da sich meine Kunden zu einem sympathischen Gesichtsausdruck coache. Also kein „lächle mal“ oder so.
  • Zum Thema Bildformat habe ich bereits einen ausführlichen Blog geschrieben.
  • Digitale Bewerbung: Wenn du deine Bewerbung per E-Mail oder mit Hilfe eines Onlineformulars abschickst, dann füge dein Bewerbungsfoto entweder auf dem Deckblatt und/oder auf dem Lebenslauf ein und wandle das Dokument in ein PDF um. So hast du sichergestellt, dass beim Abschicken keine Formatierungen durcheinanderkommen.
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Die größten Fotopannen bei Bewerbungsfotos

Zuviel Dekollete, Partybilder oder Ganzkörperaufnahmen. Manche Bewerbungsfotos sind alles nur nicht professionell. Damit du nicht die typischen Fehler begehst, habe ich noch 10 Tipps für dich, die ein No-Go in Bezug auf professionelle Bewerbungsfotos darstellen:

  • Tiefe Einblicke: Egal ob Mann oder Frau, das Outfit auf professionelle Bewerbungsfotos darf nicht zuviel Haut zeigen. Im Zweifel machst du lieber noch einen Knopf an Hemd oder Bluse zu.
  • Blick von Oben/Unten: Schaue gerade in die Kamera, sonst wirkst du arrogant beziehungsweise unterwürfig.
  • Schnappschuss: Bilder die zufällig entstanden sind, können dir noch so gut gefallen, aber als professionelle Bewerbungsfotos taugen sie nichts und haben auch nichts auf deiner Bewerbung verloren.
  • Partybilder: selbiges wie bei Schnappschüssen.
  • Alte Bewerbungsfotos: Das Bewerbungsbild soll den Personaler einen guten Eindruck vermitteln. Von deinen jetzigen Selbst und nicht von dem von vor 5 Jahren. Also halte dein Bewerbungsfoto so aktuell wie möglich.
  • Unscharfe Bilder: für verwackelte oder unscharfe Bilder gibt es sicherlich auch einen künstlerischen Aspekt. Auf Bewerbungen gilt hier jedoch dasselbe wie bei Schnappschüssen oder Partybildern.
  • Büroklammer: Mit einer Büroklammer dein Bild an der Bewerbung zu fixieren wirkt nicht sonderlich professionell. Fixiere dein Bewerbungsfoto mit einem Klebestift oder drucke es gemeinsam mit deiner Bewerbung aus. Sollte bei den meisten Fotografen eigentlich kein Problem darstellen, ich versende die Bilder ausschließlich digital.
  • Knallige Farben: genau wie beim Makeup sollte die Farbe deiner Kleidung dezent sein. Das rote Sakko oder die knallgelbe Bluse sollte also bei anderen Anlässen zum Einsatz kommen.

Fazit:

Professionelle Bewerbungsfotos sind das A und O einer Bewerbung und sollten zum Berufsbild und zu deiner Persönlichkeit passen. Für die gesamte Bewerbung gilt: sei authentisch und du selbst. Bewerbungsfotos aus dem Automaten oder Passbilder kannst du vergessen und sind auch nicht zu empfehlen.

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